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elector GmbH
Flurweg 15
D-53639 Königswinter-Oberpleis
Telefon: 02244 / 9048366
Telefax: 02244 / 9048365
E-Mail: info(at)elector-gmbh.de

Heizungswasseranalyse im Labor
In unserem Labor führen wir Analysen von Heizungswasser durch. Basierend auf den Ergebnissen und Anforderungen, welche die meisten Komponentenhersteller und normgebenden Institute an die Heizwasserqualität stellen, können wir durch unseren hohen Erfahrungsschatz aus der Praxis Empfehlungen für eine optimale Wasserbehandlung aussprechen.
Die häufigsten Kriterien für eine Wasseranalyse:
Rückstände: Idealerweise ist das Heizungswasser frei von Rückständen. Die Korrosionsprodukte, z.B. Magnetit, andere Rostteilchen oder Schwebstoffe, weisen auf Korrosionsvorgänge hin und können selbst auch Schäden verursachen (Verschlammung, Erosion).
pH-Wert: Die Bestimmung des pH-Wertes im Heizungswasser ist ein wichtiger Faktor. Für Wasser mit einem pH-Wert von <7 gilt die Bezeichnung "sauer" und für Werte >7 - 14 "basisch". Heizungswasser muss im basischen Bereich liegen und gilt als nicht korrosionsbegünstigend im Bereich von min. pH 8,2 bis ca. pH 10,5. Der pH-Wert beeinflusst die sogenannten Deckschichten, welche sich auf den Metallen in der Heizungsanlage zum natürlichen Korrosionsschutz bilden. Durch Kenntnis des pH-Wertes lässt sich daher auf mögliche Schadensursachen zurückschließen. Eine Sonderstellung nimmt der Werkstoff Aluminium ein. Die Deckschichten auf Aluminiumbauteilen können bereits ab einem pH-Wert von 8,5 und regulär zu erwartender Stoffmengenkonzentration geschädigt werden. Verstärkt wird dies bei ungünstige Strömungsverhältnisse durch Erosionsschäden.
Sauerstoffgehalt: Das Füll- und Nachspeisewasser von Heizungsanlagen weist Werte von 5 bis 10 mg/l auf. Der anzustrebende Sauerstoffgehalt für das Systemwasser liegt bei oder unter 0,1 mg/l. Eine Sauerstoffmessung ist in der Praxis jedoch aufwendig. Deshalb wird sich meist auf die übrigen Parameter abgestützt. Gemäß VDI 2935 kann bei einer geringen elektrischen Leitfähigkeit des Wassers eine höhere Sauerstoffkonzentration toleriert werden.
Elektrische Leitfähigkeit (µs/cm): Unter dem Gesichtspunkt eines optimalen Korrosionsschutzes muss eine möglichst geringe Leitfähigkeit angestrebt werden. Ein Wert von weniger als 1/3 des Leitwertes des Füllwassers gilt pauschal als gut. Generell fördert bzw. beschleunigt eine hohe elektrische Leitfähigkeit des Heizungswassers Korrosionsvorgänge.Nach der Richtlinie SWKI 97-1 muss ein Wasser mit einer Leitfähigkeit von mehr als 500 µS/cm als systemgefährdend bezeichnet werden. Entsprechend der Richtlinie VDI 2035 kann eine Leitfähigkeit von >100 µS/cm nur toleriert werden, wenn eine sehr geringe Sauerstoffkonzentration (<0,02 mg/l) vorliegt. Chemische Inhibitoren, pH-Wert Stabilisatoren und andere Dosiermittel erhöhen die Leitfähigkeit. Ein Leitwert von über 1.000 µS/cm gilt nach heutiger Auffassung aber auch unter Einsatz von Inhibitoren als systemgefährdend.
Eisengehalt: Es darf praktisch kein Eisengehalt nachgewiesen werden. Gelöstes Eisen ist der direkte Indikator für aktuelle Korrosionserscheinungen im Heizsystem.
Härtegrade: Der Härtegrad des Systemwassers sollte analog der Leitfähigkeit etwa 1/3 oder weniger des Füll- bzw. Nachspeisewassers betragen oder Richtlinienvorgaben, wie der VDI 2035, entsprechen. Hiernach steht die empfehlenswerte Gesamthärte in Zusammenhang mit der Gesamtheizleistung und dem spezifischen Anlagenvolumen. Neben der Bestimmung der Gesamthärte ist auch die Ermittlung der Karbonathärte wichtig. Hierüber kann bestimmt werden, ob das Wasser im Gleichgewicht ist oder dieses durch zu hohen Neutralsalzgehalt oder Inhibitoren gestört ist. Anlagen mit größerem Wasserinhalt sollten wenn möglich mit vollentsalztem Wasser (Härte ~0°dH, Leitfähigkeit <10 µS/cm) befüllt werden, um eine geringe Härte und eine geringe Leitfähigkeit zu erreichen.
Die Heizwasseranalyse stellt einen zentralen Teil eines Gutachtens dar und soll vor Fehlinvestitionen schützen. Sie dient in der Regel zur:
- Bedarfsabklärung von Korrosionsschutzmaßnahmen
- Bedarfsabklärung von einer Systemreinigung
- Nachkontrolle einer Systemreinigung
- Nachkontrolle von Korrosionsschutzmaßnahmen
Bei der elector-Heizwasseranalyse wird das Wasser aus der Heizung sowie das Nachspeisewasser auf folgende Parameter untersucht:
- Rückstände
- Farbe
- Geruch
- Chloride
- Zink
- Kupfer
- Eisen
- ggf. Mangan
- ggf. Aluminium
- Phosphat
- ggf. Sulfat
- ggf. Nitrat
- Molybdän
- pH-Wert
- Leitfähigkeit
- Karbonathärte
- Gesamthärte
- wenn notwendig, kann vor Ort auch eine Messung des gelösten Sauerstoffs vorgenommen werden
Durch diese Werte lassen sich Aussagen über Korrosionsursachen und die Art von Korrosionsvorgängen in der Heizungsanlage treffen. Im Rahmen der Heizwasseranalyse werden von elector jedoch nicht nur die Werte der Auswertung übermittelt, der Kunde erhält auch eine Handlungsempfehlung, die sich auf Erfahrungswerte und Vorgaben normgebender Stellen stützt.
Ausschreibungstext
Heizungswasseranalyse
Ermittlung von Wasserparametern, die
nach VDI 2035 Blatt 2 bei Inbetriebnahme
der Heizung im Anlagenbuch dokumentiert
werden müssen. Analyse des Füll- und
Nachspeisewassers sowie des
Systemwassers auf folgende Parameter:
- Rückstände
- Farbe
- Geruch
- Chloride
- Zink
- Kupfer
- Eisen
- Aluminium
- Phosphat
- Molybdän
- pH-Wert
- Leitfähigkeit
- Karbonathärte
- Gesamthärte
Die Analyse ist zentraler Bestandteil
der Inbetriebnahme einer Heizung sowie
der jährlichen Wartung oder Sanierung.
Die Wasseranalyse liefert die
Wasserwerte, deren Interpretation und
gegebenenfalls eine Handlungsempfehlung.
Bezeichnung: Wasseranalyse
Artikel-Nr.: 73000
Vertrieb:
elector GmbH
Flurweg 15, 53639 Königswinter
Tel: 02244-90483-66, Fax -65

