Kühlwasserbehandlung mit elector

elector S10 Kühlwasserbehandlung
Kühlwasserbehandlung durch einen elector S10 im Kühlwassersystem des K-LAB

Kühlsysteme sind bei Produktionsprozessen im Kunststoffspritzguss von zentraler Bedeutung. Die reibungslose Funktion der Werkzeugkühlung ist vielfach notwendig, um Produktivität und die Qualität der Produkte zu gewährleisten. Kalkstein, Korrosion oder Verschmutzung kann die Leistungsfähigkeit der Kühlwassersysteme stark beeinträchtigen und verursacht zusätzlichen Arbeitsaufwand. Das die Kühlwasserbehandlung durch die elektrochemische Wasserbehandlung mit den elector-Geräten eine echte Alternative zu den herkömmlichen Chemikalien zur Korrosions- und Kalksteinhemmung ist, stellt derzeit ein elector S10 im K-LAB der Universität Paderborn unter Beweis.

Das K-LAB ist eine Forschungseinrichtung der Universität Paderborn, welches der Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft dient. Hier werden neue technische Verfahren ausgetestet oder bestehende Produktionsschritte optimiert. Dazu gehört laut Dipl.-Ing. Kleeschulte, Geschäftsführer des K-LAB, auch das Austesten alternativer Technologien rund um den gesamten Produktionsprozess. Da die gesamte Kühlanlage neu aufgebaut wurde, bot sich der Einsatz eines elector-Gerätes zur vorbeugenden Kühlwasserbehandlung an.

Das Kühlwassersystem wurde hauptsächlich aus korrosionsbeständigen Materialien, wie Leitungen aus PVC-U, erbaut. Dennoch sind vielerlei Metallbauteile, wie Pumpen oder Armaturen, Kupferleitungen und natürlich die Spritzgusswerkzeuge vorhanden. Diese Bauteile könnten durch eine schlechte Wasserqualität geschädigt werden. Außerdem wird vielfach frisches Wasser nachgespeist um Wasserverluste beim Werkzeugwechsel auszugleichen. Dadurch gelangt in regelmäßigen Abständen frischer Sauerstoff in das Kühlwassersystem, welcher zu starker Korrosion an den wenigen Metallbauteilen führt.

Diesen Problemen wird mit einer Kühlwasserbehandlung durch das elector-Gerät vorgebeugt. Zum Einen werden durch die elektrochemische Wasserbehandlung konstant Gase, wie gelöster Sauerstoff oder aggressive freie Kohlensäure, gebunden und zum Anderen wird der pH-Wert des Wassers zwischen 8,5 und 10 stabilisiert. Weiterhin wird durch das elektrochemische Verfahren das Wasser von Verunreinigungen befreit sowie Verschmutzungen im System abgebaut. Die elektrochemische Kühlwasserbehandlung erlaubt die Ausbildung natürlicher Korrosionsschutzschichten auf den Metallen im System. Durch das saubere Wasser mit optimalen Wasserwerten ist ein grundlegender Schutz vor Korrosion und Kalk gegeben.

Zum optimalen Schutz gegen Steinschäden wurde das Füllwasser des Kühlwassersystems vollständig entsalzt. Das vollentsalzte Füllwasser wies eine Härte von 0°dH und eine Leitfähigkeit von <10 µS/cm auf.

Durch die Füllwasseraufbereitung war der erste Schutz vor Steinschäden und Korrosion gelegt - das elector-Korrosionsschutzgerät regelt den Rest von allein, was der entscheidende Vorteil der elektrochemischen Kühlwasserbehandlung ist. Die elector Geräte sorgen automatisch für den optimalen pH-Wert, Systemreinigung und Bindung aggressiver Gase. Das ständige Überprüfen der Wasserwerte kann entfallen, auch wenn häufig frisches Wasser nachgespiesen wird. Die Kühlwasserbehandlung mit elector minimiert Stillstandszeiten, beugt Schäden vor und senkt den allgemeinen Wartungsaufwand für das Kühlwassersystem.

Weiterführende Links:

elector S10
elector S10 zur Kühlwasserbehandlung optimiert den pH-Wert, zehrt aggresive Gase, reinigt das Wasser und sorgt für einen Korrosionsschutz im Leitungsnetz